Gargano

Der Gargano ragt als gewaltiges Vorgebirge in die Adria. 1991 wurde der «Stiefelsporen» zum Nationalpark erklärt und ist mit umwerfend schönen Küsten und charmanten mittelalterlichen Orten eines der beliebtesten Feriengebiete der Region. Die schönen Strände zählen zu den saubersten Apuliens. Durch die Foresta Umbra führen Wanderwege im Schatten von uralten Baumriesen.

 

Auf einer Fläche, die knapp 1% des nationalen Territoriums entspricht, kommen im Gargano 40% aller Pflanzenarten Italiens vor, alleine 85 Orchideenarten. Im Süden des Gargano öffnet sich der Golf von Manfredònia mit den grössten Salinen Europas, Nistplatz tausender Flamingos.

Kultur

Der Süden Italiens wird fast das ganze Jahr von einem milden Klima verwöhnt und schenkt durch viel Sonnenschein eine erstaunliche Vielfalt an Früchten, Gemüsen, Weinen und nicht zuletzt ein wunderbares Olivenöl, das «flüssige Gold» Apuliens. Die Region liefert mit 40 Millionen Olivenbäumen 40% des in Italien produzierten Öls. Ergänzt durch vielerlei Fischarten, Meeresfrüchte und Fleisch, geniesst die Küche des Gargano einen ganz speziellen Ruf.

 

Diesem Ruf folgen wir auf unseren Biketouren und geniessen so «kulinarische Trails» der besonderen Art. Dabei besuchen wir den Fischer auf dem Trabucco, einem alten Fischfanggerät aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts oder die Masseria, den urtümlichen Bauernhof im Hinterland von Vieste, wo der Cacciocavallo (Kuhmilchmozzarella) noch nach alter Tradition hergestellt wird. Ein weiteres Highlight ist der Besuch der alten Olivenmühle aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls aus Apulien stammen die auch bei uns bekannten Orecchiette, eine Pasta, die hier von den Frauen noch heute von Hand geformt wird. «Buon Appetito».